Fenster zur Kunst, „Sommersalon“ des Kunstvereins Zwickau e.V.

Fenster zur Kunst, „Sommersalon“ des Kunstvereins Zwickau e.V.
Foto: Stadtverwaltung Zwickau

In der Galerie am Domhof Zwickau zeigen derzeit die Künstler und Künstlerinnen des Kunstvereins Zwickau e. V. im Rahmen einer Sonderausstellung unter dem Titel „Sommersalon 2021“ Malereien, Grafik, Fotografien sowie Objekte und Installationen. Für die Sonderschau, die bis zum 19. September 2021 zu sehen ist, haben 46 Mitglieder 137 Arbeiten eingereicht, von denen 90 in der Ausstellung gezeigt werden.

Seit Gründung des Kunstvereins Zwickau e. V. ist der „Sommersalon“ die repräsentative Ausstellung des Vereins, die zunächst jährlich gezeigt wurde und seit 2001 im Rhythmus von zwei Jahren zu sehen ist. Der Salon bietet allen künstlerisch tätigen Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Arbeitsergebnisse vorzustellen. Das Spektrum der Inhalte und ihre künstlerische Realisierung sind vielfältig. So reicht der Bogen der künstlerischen Techniken von der Handzeichnung und grafischen Verfahren über Malerei, Fotografie und Plastik bis hin zu Installationen. Dabei stehen neben Porträts und figürlichen Kompositionen auch Landschaften und die Auseinandersetzung mit Problemen der Gegenwart im Mittelpunkt der Gestaltung. Es ist immer aufs Neue spannend, wie breit gefächert sich die gestalterische Kreativität entfaltet.

Der Kunstverein Zwickau e. V. bemüht sich insbesondere um die Künstlerinnen und Künstler der Region. Ein Vorgänger des heutigen Kunstvereins wurde in Zwickau bereits im Jahre 1864 gegründet und hatte um die Wende zum 20. Jahrhundert nahezu 400 eingeschriebene Mitglieder. 1938 löste sich der Verein auf. Die Neugründung im Jahre 1991 geht auf die Initiative vieler Zwickauer Künstler und Kunstfreunde zurück, die sich auf die künstlerische Tradition der Stadt Zwickau besannen und die vielfältigen Möglichkeiten des Kunsterlebens und der Auseinandersetzung mit der Kunst in der Gegenwart neu „bündeln“ wollten. Zum Kunstverein Zwickau gehört heute auch das Förderstudio für Malerei und Grafik. Ihm sind – in enger Zusammenarbeit – das Förderstudio für Literatur und die Videowerkstatt zugeordnet.


Kabinettausstellung: Ein Künstlerleben. Jürgen Höfer

Jürgen Höfer wurde 1940 in Zwickau geboren. Schon früh entstanden erste künstlerische Arbeiten und prägende Kontakte zu Dresdener Künstlern. Dennoch entschied er sich für einen anderen Berufsweg und blieb in Bezug auf die Kunst weiterhin Autodidakt, der sich auf diesem Gebiet stets weiterbildete. So war und blieb die Kunst immer bestimmend für Jürgen Höfers Leben. 1999 wurde er mit dem Christoph-Graupner-Kunstpreis des Landkreises Zwickauer Land ausgezeichnet.

In Erinnerung an den 2008 verstorbenen Künstler, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag begangen hätte, zeigt die Galerie am Domhof Zwickau eine Kabinettausstellung mit Werken von Jürgen Höfer.

Die Ausstellung stellt einen Schaffensüberblick dar. Sie umfasst Kunstwerke, die im Zeitraum von 1969 bis 2006 in den von Jürgen Höfer bevorzugten Arbeitstechniken Öl auf Papier, Collage und Mischtechnik entstanden sind. Thematisch reicht die Bildauswahl von Stillleben bis zu von Reiseeindrücken inspirierten Landschaften.
 

Öffnungszeiten

Di, Mi, Do                            13 bis 18 Uhr

Fr (2. Juli)                            13 bis 18 Uhr

Sa und So (10./11. Juli)          13 bis 18 Uhr

Sa und So (24./25. Juli)          13 bis 18 Uhr

Freitags (außer 2. Juli) sowie an den Wochenenden 3./4. Juli, 17./18. Juli, und 31. Juli/1. August bleibt die Galerie geschlossen.
 

Eintritt

Erwachsene: 3 Euro

ermäßigt: 2 Euro

Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber
1. Mittwoch im Monat Eintritt frei

1 Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung), Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises
 

Barrierefreiheit

Zur Eröffnung der Ausstellung ist für maximal 25 Personen eine induktive Höranlage verfügbar. Um Voranmeldung zur Nutzung wird gebeten.

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