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Zwickau – Wanderausstellung zum Jubiläum der Deutschen Wiedervereinigung

Stadtarchiv präsentiert Schau im Rathaus Zwickau

 

In Herbst jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 30. Mal. Aus diesem Anlass hat das Stadtarchiv Zwickau die Wanderausstellung „Von der friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ nach Zwickau geholt. Zu sehen ist die Schau vom 6. bis 24. Juli 2020 im Foyer neben dem Bürgersaal im Rathaus. Herausgeber der Ausstellung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Als Kurator fungierte der Berliner Historiker und Leiter des Arbeitsbereichs Wissenschaft der Bundesstiftung, Dr. Ulrich Mählert.

 

Auf 20 Schautafeln werden 100 zeithistorische Fotos und Dokumente gezeigt, QR-Codes verlinken zu 18 Videointerviews mit Akteuren der Friedlichen Revolution, die auf der Webseite www.zeitzeugen-portal.de zu finden sind. Die Ausstellung zeichnet zum 30. Jahrestag von Mauerfall und Wiedervereinigung die umwälzenden Veränderungen zwischen 1989 und 1990 nach. Sie macht ein wesentliches Thema der jüngeren deutschen Geschichte in Wort und Bild erfahrbar und wirft Schlaglichter auf die Jahre 1989/90. So erinnert sie an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990.

 

Die Schau gibt interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch Einblicke in einen sehr bewegenden und folgenreichen Abschnitt unserer Geschichte, der bei dem einen oder anderen sicher Emotionen freisetzt und die ganz persönliche Sicht auf die Ereignisse vor 30 Jahren wiedererweckt. Sie ist das ideale Medium, um über die Friedliche Revolution und den Weg zur deutschen Einheit zu informieren und die Erinnerungen daran wachzuhalten.

 

Beim Besuch der Wanderausstellung im Rathaus wird empfohlen, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Besuchern ist einzuhalten. Um Gruppenbildung zu vermeiden, werden die Besucher gebeten, bei größerem Besucheraufkommen zu warten, bis das Einhalten des Mindestabstandes auf der Ausstellungsfläche wieder möglich ist.

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