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Zwickau – Jugend zeigt ihre Kreativität

Ausstellung der JugendKunstTriennale ab 20. Juni in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU zu sehen

 

Ab Sonntag, dem 20. Juni 2021 ist die große Ausstellung der JugendKunstTriennale 2021 in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum geöffnet. Hier beweist die Jugend wie kreativ sie ist. Gezeigt werden über 100 Arbeiten, darunter u.a. die der Hauptpreisträger sowie alle durch die Fachjury mit Anerkennungs- und Förderpreisen ausgezeichneten Werke. Die junge Kunst ist bis zum 15. August zu sehen.

 

JugendKunstTriennale 2021 – das bedeutet: 349 Arbeiten, Kleinformate, Großformate, einteilige und mehrteilige Werke, Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Collage, Plastik, Skulptur, Digitale Kunst, Fotografie, Musik, Video, Design, unterschiedliche Malstile und Ausdrucksformen, gegenständlich, abstrakt, laute und ganz leise Werke, von Autodidakten und Ausgebildeten, kreativen Schülern und Kunststudenten. Eine sechsköpfige Jury hatte das Privileg, 26 Preisträger auswählen zu dürfen.

 

Bereits seit 1998 haben 14- bis 25-Jährige aus Bayreuth, Chemnitz, Hof, Plauen, Zwickau und nunmehr auch Marktredwitz die Möglichkeit, sich an der JugendKunstTriennale, dem größten kulturellen Projekt des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes, zu beteiligen. Der länderübergreifende Kunstwettbewerb erfreut sich wachsender Beteiligung. Nie zuvor wurden in den Mitgliedsstädten mehr Beiträge eingereicht als in diesem Jahr. Zum Vergleich: bei der vorherigen Triennale, die 2018 in Plauen ihren Hauptausstellungsort hatte, gab es 305, zuvor in Bayreuth 249 Einlieferungen.

 

Kunst bedeutet Vielfalt und verlangt Offenheit. Die vielbeschworene Freiheit der Kunst ist immer auch ein Wagnis. Ausdrücklich möchte die Jury daher nicht nur den Preisträgern ihren herzlichen Glückwunsch und allen Teilnehmern ihren Dank, sondern auch ihre Wertschätzung aussprechen: für ihren Mut, sich dem Wettbewerb zu stellen, aber auch für ihre Stärke, über ihre eingereichten Arbeiten Persönliches preiszugeben, andere teilhaben zu lassen an den Gedanken und Gefühlen, an dem, was sie bewegt und berührt – insbesondere in einer Lebensphase, die gleichermaßen für Entfaltung wie Unsicherheit steht und in der es gilt, einen Platz in der Welt zu finden, die gerade selbst aus den Fugen zu geraten scheint.

 

„Wir hoffen, dass wir einen Beitrag leisten können, Talente sichtbar zu machen, zu unterstützen, zu stärken und Dialoge anzuregen“, so Annika Weise, Juryvorsitzende und Kuratorin des Max-Pechstein-Museums. Die Ausstellungen vor Ort, allen voran die große Schau in Zwickau, agieren dabei als Plattform, Raum für die Einzelpositionen zu bieten und ein tatsächliches Vernetzen zu ermöglichen.

 

Termine für Führungen und Veranstaltungen sowie digitale Angebote finden Sie unter www.kunstsammlungen-zwickau.de