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SUMMARY:Mathias Tretter – „Sittenstrolch“
DESCRIPTION:Dass man das neue Programm von Mathias Tretter gesehen haben muss, ist ja k
 eine Frage. Darum gleich mal eine andere: Erinnern Sie sich an den herrlich
 en Satz „Der ist bei der Sitte“? Kein ernstzunehmender Krimi kam früher ohn
 e sie aus: die Sitte. Ein beherzt verlebter Polizist in Zivil, der zur Lösu
 ng eines Falles nicht das Geringste beitrug, sich aber derart ölig an eine 
 Theke schmierte, als würde er selbst keine Perversion je verschmähen.\n\nDi
 ese Zeiten sind vorbei. Inzwischen sind Hunderttausende bei der Sitte, und 
 das ganz ohne Krimi und Polizei, ja meist gar ohne Sex. Die Moral in Deutsc
 hland ist so gut bewacht wie nie zuvor. Hätte das Land gleich viele Theken 
 wie Sittenpolizisten, es wäre Tschechien. Aber leider: Sie schmieren sich j
 etzt an Bildschirme statt Bars und berauschen sich nicht mehr an Prosecco u
 nd Prostitution, sondern einzig an sich selbst. Vier Fünftel aller Tweets w
 erden aus sittlicher Überlegenheit getippt, die andere Hälfte kommt mit der
  Moralkeule daher und das dritte Drittel schwärzt die Mörder an, die währen
 d einer Pandemie ein Buch auf einer Parkbank lesen.\n\nWelch ein fantastisc
 hes Klima für Satire! Das meint zumindest Tretter, der sein Glück kaum fass
 en mag: „Ich war immer neidisch auf Komiker in Diktaturen – wenn jeder Witz
  dein letzter sein kann, fühlst du dich gebraucht. Soweit ist es zwar noch 
 nicht; aber die schiere Anzahl ehrenamtlicher Bedenkenträger zeigt mir doch
 : Selten war ein Strolch so notwendig wie heute!“ Man ahnt: Das kann ja hei
 ter werden – so sehr, dass danach wieder getwittert wird. Oder nochmal Tret
 ter: „Sittenstrolch, mein siebtes Solo. Das erste mit Humor.“\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Dass man das neue Programm von Mathias Tretter gesehen haben muss, ist j
 a keine Frage. Darum gleich mal eine andere: Erinnern Sie sich an den herrl
 ichen Satz „Der ist bei der Sitte“? Kein ernstzunehmender Krimi kam früher 
 ohne sie aus: die Sitte. Ein beherzt verlebter Polizist in Zivil, der zur L
 ösung eines Falles nicht das Geringste beitrug, sich aber derart ölig an ei
 ne Theke schmierte, als würde er selbst keine Perversion je verschmähen.</p
 ><br/><p>Diese Zeiten sind vorbei. Inzwischen sind Hunderttausende bei der 
 Sitte, und das ganz ohne Krimi und Polizei, ja meist gar ohne Sex. Die Mora
 l in Deutschland ist so gut bewacht wie nie zuvor. Hätte das Land gleich vi
 ele Theken wie Sittenpolizisten, es wäre Tschechien. Aber leider: Sie schmi
 eren sich jetzt an Bildschirme statt Bars und berauschen sich nicht mehr an
  Prosecco und Prostitution, sondern einzig an sich selbst. Vier Fünftel all
 er Tweets werden aus sittlicher Überlegenheit getippt, die andere Hälfte ko
 mmt mit der Moralkeule daher und das dritte Drittel schwärzt die Mörder an,
  die während einer Pandemie ein Buch auf einer Parkbank lesen.</p><br/><p>W
 elch ein fantastisches Klima für Satire! Das meint zumindest Tretter, der s
 ein Glück kaum fassen mag: „Ich war immer neidisch auf Komiker in Diktature
 n – wenn jeder Witz dein letzter sein kann, fühlst du dich gebraucht. Sowei
 t ist es zwar noch nicht; aber die schiere Anzahl ehrenamtlicher Bedenkentr
 äger zeigt mir doch: Selten war ein Strolch so notwendig wie heute!“ Man ah
 nt: Das kann ja heiter werden – so sehr, dass danach wieder getwittert wird
 . Oder nochmal Tretter: „Sittenstrolch, mein siebtes Solo. Das erste mit Hu
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